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Ein Thriller über ein sehr aktuelles Thema. Mittlerweile liest man sehr oft Schlagzeilen über die Genehmigung von genverändertem Saatgut. Einher geht dies immer mit Demonstrationen, den es kann niemand hundertprozentig sagen, ob es sich auf die Gesundheit auswirken wird, so dass die Sorgen nachvollziehbar sind. Auch ich habe mir da so meine Gedanken im Vorfeld gemacht und das Buch hat mich da in einigen Punkten bestätigt
Fran Ray zieht in ihrem Buch eine interessante Verbindung zu den Herstellern von Saatgut und ihren möglichen Interessen hinsichtlich Auswirkungen von Genpflanzen auf die Menschen. Das Saatgut unfruchtbar macht und dadurch die Weltbevölkerung am explosionsartigem Wachstum hinter soll, ist sicherlich schon in einigen Räumen diskutiert wurden, ein sehr grausiger Gedanke. Die Erzählperspektive ist im Präsens gehalten, dies ist zunächst ungewöhnt, passt jedoch gut zum Erzähltempo des Buches. Ich habe mich schnell dran gewöhnt. Die vielen Personen haben das Gesehenen aufgelockert. Das Buch ist spannend geschrieben, so dass ich mir durch die Leserunde bedingten Pausen immer meine Gedanken zum weiteren Verlauf gemacht habe und deswegen habe ich dem Buch 4 Sterne gegeben. Ein gutes Buch muss mich beschäftigen. Was mir nicht so gefallen hat, ist dass zum Ende nicht genau geklärt wurde, was mit Nicolas (man kann nur vermuten, dass er getötet wird) passiert ist. Auch was aus Hendrik, Bastian und den Kindern der Berliner Charité passiert ist, hätte ich gern gewusst. Und das alle Personen um Ethan gestorben sind, ist für mich viel Hollywood. Und das Ethan immer so glimpflich davon gekommen ist und zu schnell nach der Brandverletzung genesen ist, war zu viel Heldendasein. Zum Ende noch mal an die Autorin meinen herzlichen Dank, für ihre Geduld mit uns und dem lieben Lübbe-Team. |
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Der erste Eindruck war: Super Thema, brandaktuell und auch noch persönlich interessant (bin Biologie-Student). Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt: es wurden eine Menge Charaktere eingeführt, dessen einziger Zweck es war brutal aus dem leben zu scheiden, man könnte meinen es wurde ein Body Count geführt. Eine Menge Handlungsfäden wurden aufgegriffen, doch viele nur kurz und unzureichend aufgenommen und sogar lose liegengelassen, obwohl es durchaus Potential gegeben hätte, wie zB bei den kranken Kindern und dem labor in Uganda.
Ich hätte mir auch ein bißchen mehr Hintergrund gewünscht: Die Ideen, die aufgegriffen wurden, sind zwar durchaus richtig und werden teilweise so angewandt, aber irgendwann "ist es halt einfach so". Ich hätte mir ein bißchen mehr Tiefe gewünscht. Ethan ist als Held mir persönlich recht unsymphatisch. Durch seine milde ausgedrückt dämlichen Einzelaktionen drängte sich mir jedesmal ein "geschieht im Recht"-Gedanke auf, wenn er verletzt wurde. Trotzdem ist er eine Art Superman, der alles überlebt, manchmal sogar ohne Blessuren. Die Polizistin scheint auch keinen anderen Zweck zu erfüllen, als den Leser gegen sich aufzubringen. Wirklich zur Handlung trägt sie nicht bei . Es gab in meinen Augen leider keinen einzigen Charakter, mit dem man als Leser sympatisierte und mit dem man sich identifizieren konnte. Deshalb von mir nur 3 Sterne. |
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So, dann werde ich auch mal mein Abschluss-Statment zu diesem Buch abgeben.
Das Thema ist natürlich brandaktuell und der Schreibstil flüssig, was mich letztendlich auch dazu bewogen hat, bis zum Schluß dabei zu bleiben. Das Buch hatte für mich einfach zu viele logische Schwächen - bis zur Mitte für mich absolut noch nachvollziebar, aber dann - die Polizei wird zu jeder Zeit in diesem Buch als völlig inkompetent dargestellt, obwohl mir die Ermittlerin durchaus sympathisch war, hat sie doch massive private Probleme, die sie nicht zur Ruhe kommen lassen. Ethan denkt nach dem Tod seiner Frau nur daran, dass sie ihn betrogen haben könnte und wer wohl der Nebenbuhler gewesen sein könnte - für mich völlig überflüssig. Überall wo er auftaucht, pflastern Leichen seinen Weg und er bleibt immer unversehrt, geht sogar in seiner eigenen Wohnung ein und aus, was nicht unbedingt logisch ist. Der Tod seiner Schwiegermutter während einer Autofahrt ist eine Farce - wirkt für mich unfreiwillig komisch. Camille benimmt sich wie im Trance und man könnte nie auf die Idee kommen, sie ist mal eine knallharte Journalistin gewesen ist. Was mich auch noch massiv gestört hat, dass einige Handlungsstränge im Nirgendwo enden. Das Ende mit dem Eisbären ist der absolute Hammer und hat mich nur noch schmunzeln lassen. |
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#24
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Zu erst einmal ein Dankeschön an die Autorin Fran Ray und das Lübbe-Team, die diese nette Leserunde ermöglicht und interessant gestaltet haben! Sowie an alle Mitleser für das fleißige spekulieren und diskutieren
![]() Das Cover sieht sehr gut aus und würde in einer Buchhandlung auffallen. Außerdem passt es, wie auch der Titel, genau zu dem Thema. Das Thema „Genforschung“ finde ich sehr interessant. Das Leute durch genmanipuliertes Essen die Welt beherrschen möchten ist eine erschreckende Idee. Vor allem wenn man erkennt, dass es definitiv möglich wäre, die Menschen derart zu manipulieren. Denke man nur an die Grippewelle und der „schützenden Impfung“. Wie sicher können wir da sein? Es gab viele unterschiedlichen Handlungen und Orte, von denen man zu Beginn nicht ahnen konnte, was die den für einen gemeinsamen Nenner hatten. Vor allem herauszufinden, was den diese ganzen Handlungen und Personen gemeinsam hatten war spannend. Allerdings hatte man während der Leserunde einige Probleme sich die ganzen Personen merken zu können, da man zwischendurch immer wieder da Buch ruhen lassen „musste“. Andererseits bot dies eine gute Grundlage für ausgiebige Spekulationen. Einige Handlungen wurden nur kurz erwähnt. Meiner Meinung nach hätte man einige Handlungsstränge weglassen (zB Bastian) und andere dafür weiter ausbauen können (Henrik). Zu den vielen Handlungen gab es auch viele Personen. Aufgrund der hohen Anzahl der Personen (und eventuell der „Wartezeit“) fand ich die meisten Personen bis etwa zum vierten Teil sehr blass. Camille war meiner Meinung nach total naiv, anhänglich und nun ja als Journalistin nicht gerade gut. Ethans Handlung und Art war meistens sehr übertrieben. Er vertraut einfach irgendwelchen Leuten und kommt bei jedem Mordanschlag davon. Und die Polizei, die hätte man meiner Meinung nach rauslassen können. Da sie nichts zur weiteren Handlung beigetragen und langweilig waren. Den Erzählstil fand ich gut und mich hat das Präsens auch nicht gestört. Die Handlung wurde schnell und umfassend geschildert. Die Autorin hat sich meiner Meinung nach weder in kleine, langweilige Details verloren, noch hat sie wichtige Erklärungen weggelassen. Irgendwas wollte ich jetzt noch schreiben, aber mir fällt es einfach nicht ein... |
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#25
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Also hier meine abschließende Rezession zum Buch:
Das Cover ist echt super schön und passt auch gut zum Titel. Der Schreibstil hat mir von Anfang an gut gefallen und lässt sich sehr flüssig lesen. Die verschiedenen Handlungsstränge von der Hauptgeschichte waren von der Anzahl her gut, allerdings fand ich es etwas störend, dass viele kleine Nebenstränge nur angerissen wurden, wie z.B. der Junge, der in der U-Bahn Chips isst, der Tote in Hamburg. Das Thema ist sehr interessant und wird auch gut erklärt, ohne zu langweilen. Ethan fand ich als Hauptperson etwas blass, er fiel hauptsächlich dadurch auf, dass er unverwundbar war, bzw. auch trotz starker Verletzungen hohes Reaktionsvermögen und starke Willenskraft zum Fliehen bewies. Die Handlung war mir an vielen Stellen zu Action geladen, z.B. die Explosion in Finnland, die Verfolgungsjagd in Spanien und zu guter letzt die Verfolgung auf den Schneemobilen inklusive dem Eisbären. Das mag ich halt einfach nicht so gerne. Der erste Mord an Prof. Frost war brutal inszeniert, die folgenden waren auch brutal, wurden aber nur so im Vorbeigehen behandelt. Daher fand ich diese dann zu viel. Schade war auch, dass insgesamt sehr viele Personen sterben mussten. Die Polizei war in diesem Buch eigentlich gar nicht wichtig. Sie war halt dabei, damit sich niemand wundert, warum nicht. Alles in allem, ich hab schon bessere aber auch schlechtere Thriller gelesen. Es war unterhaltsam, auch wenn ich an einigen Stellen schon den Kopf geschüttelt habe. Die Leserunde hat mir sehr viel Spass gemacht, vielen Dank an das Lübbe-Team. |
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#26
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das cover finde ich ansprechend und passt auch zum thema. das buch als solches fand ich echt klasse. anfangs war es etwas schwer in das buch reinzukommen aber so nach den ersten 50 seiten konnte ich das buch gar nicht mehr aus den händen legen. zum schluss war es aber etwas übertrieben. das mit dem eisbären passte irgendwie nicht rein. aber alles im allen ein klasse buch was ich nur weiterempfehlen kann.
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#27
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Ich winde mich schon seit Tagen und schleiche immer wieder um das Buch herum, weil ich ja noch meine Rezension abgeben will, was mir jedoch diesmal nicht leicht fällt.
Das Buch hat mir nicht so gut gefallen: ich würde ihm zwar noch drei von fünf Punkten geben, aber mit Tendenz zu zwei. Positiv bewerte ich das wirklich ansprechende Cover und das brandaktuelle Thema. Bekannte von mir betreiben Landwirtschaft, wir haben schon ein paar Mal über Genmais und nicht mehr keimende Saatkörner etc. gesprochen, das Szenario, das in dem Buch angesprochen wird, halte ich für real und beklemmend. Leider ist die Umsetzung nicht so gelungen. Es kommen sehr viele Personen vor, in meinen Augen zu viele, die nichts mit der Geschichte und deren Ausgang zu tun haben. Ihre Szenen sind oft sehr lang geraten und blähen die Geschichte künstlich auf, zumal einige Handlungsstränge hinterher nicht weiter verfolgt werden. Auch gab es für meinen Geschmack zu viele Tote. Die Hauptpersonen hingegen bleiben blass oder es wird ihnen krampfhaft eine Identität verliehen: warum gibt es überhaupt eine Polizei und hier eine Polizistin wie Lejeune, wenn ihre Privatprobleme im Vordergrund stehen und die Polizeiarbeit nur ein Running Gag ist? Und ihr Assistent ist so unwichtig, dass ich schon jetzt seinen Namen vergessen habe. Ethan, der Schriftsteller, von dem man am Anfang denkt, er sei unfähig, einen Nagel in die Wand zu schlagen, entpuppt sich als ehemaliges Mitglied einer australischen Eliteinheit, so dass er jeden Feind abwehren kann und sogar mit Brandwunden übersät noch die Bösewichte jagen kann? Ja, gehts noch? Nicolas, der wichtige Zeuge, derjenige, der auf der Flucht ist und ähnlich wie Ethan nur Leichen hinterlässt, ist so schwanzgesteuert, dass er auf die erstbesten schönen Augen hereinfällt? Unwahrscheinlich. Camille, die Gute, die ach so brillante Journalistin auf der Suche nach der Story ihres Lebens lässt sich im entscheidenden Moment für dumm verkaufen? Na ja. Und das Ende – Eisbär erledigt die Drecksarbeit und Super-Ethan rettet die Welt – ist einfach nur an den Haaren herbeigezogen, und ich musste dabei fast lachen. Dazu eine Prise Illuminati und die große Weltverschwörung, und fertig. Das Buch hat schon ein gewisses Tempo, und beim Lesen wollte ich oft gerne weiter lesen als ich eigentlich „durfte“. Zwar bot es sich durch die Einteilung in fünf Kapitel geradezu für eine Leserunde an, aber meiner Meinung nach hat das dem Buch eher geschadet. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es verfilmt wird, Action gab es ja genug. Ein dickes Danke an das Lübbe-Team, das uns das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt hat, und auch an Fran Ray dafür, dass sie geduldig unsere Fragen beantwortet hat! |
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#28
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Hab ja ganz vergessen eine abschließende Meinung abzugeben.
Also im Großen und Ganzen ist das Buch wirklich gut. Es ist sehr spannend und auch das Thema ist sehr aktuell. Dem Schreibstil von Fran Ray kann man gut folgen. Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war, dass einfach zu viele Attentate auf die Hauptperson verübt wurden, die alle durch sehr viel Glück andere Personen getroffen haben. Außerdem hätte der Polizei auch mehr Kompetenz zugeschrieben werden können, denn die hat ja einfach gar nichts alleine rausgefunden. Mir bleibt auch Schleierhaft, was Lejeunes Assistent mit der Sache zu tun hat. ALso ich meine damit, dass ich mir gewünscht hätte, dass da noch mehr kommt, da ja mehrmals darauf hingewiesen wurde, dass er ständig diese Weltverbesserer-T-Shirts trägt. Wobei es eigentlich schon fast ein paar Charaktere zu viel in diesem Buch gibt, die im Ebdeffekt irgebdwie nicht so viel aussagen. Also entweder haben sie nur wenig mit der Story zu tun, oder sie sind charakterlich nicht tief genug ausgestaltet. Von diesen Sachen mal abgesehen, hat es mir Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich konnte immer kaum abwarten, den neuen Abschnitt zu lesen. Also für das ganze Buch wüerde ich trotzdem 4 von 5 Sternen geben. |
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#29
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Ich habe jetzt die abhschließenden Rezensionen gelesen. Ich galueb, ich werde mir das Buch jetzt doch noch kaufen.
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#30
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Ein Buch der ganz besonderen Art!!! ganz große klasse !!!
98 von 100 Punkten 21.3.2006 !!! epd - 3sat/nano : http://www.3sat.de/page/?source=/nan...156/index.html "Kritiker bezeichnen diese Terminator-Technologie daher auch als biologischen Patentschutz. Der Landwirt muss jedes Jahr neues Saatgut kaufen. Inzwischen sind weltweit mehr als 60 Terminator-Patente angemeldet. Entsprechende Entwicklungen gibt es bei Konzernen wie Monsanto, BASF, Syngenta oder Dupont. Für sie ist Terminator das wirksamste Mittel, ihr patentiertes Saatgut zu schützen. Der Terminator-Mechanismus kann nicht nur auf Getreide, Gemüse oder Bäume übertragen werden, sondern auch auf Tiere." "Die Befürworter der Terminatortechnologie betonen ihren Nutzen für den Umweltschutz. Wenn transgene Pflanzen sich vor der Ernte selbst sterilisierten, könnten sie nicht mehr auf andere nicht gentechnisch veränderte Pflanzen auskreuzen. Einige wissenschaftliche Untersuchungen kommen hingegen zu dem Ergebnis, dass eine Übertragung auf andere Nutzpflanzen keineswegs ausgeschlossen ist." Geändert von Siddharthus (22.10.2010 um 19:50 Uhr) |