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Isaak hat zu einem wundervollen Menschen entwickelt, der für William sehr wichtig wurde. ich fand es so schön, als William ihn gefragt hat, ob er Vater zu ihm sagen dürfe. Und auch als Isaaks eigener Sohn geboren wurde, hat er William gesagt, dass er ihn nicht mehr lieben könnte, wenn er sein eigen Fleisch und Blut wäre. Hach das ging runter wie Öl.
Jean ist im letzten Teil etwas kurz gekommen, aber Ellen hat sich für ihn eingesetzt, dass er Geselle wurde. Durch ihre Ernennung zum Meister können sie jetzt ganz ofiziell Lehrlinge ausbilden. Dass sie 2 Preisklassen für die Schwerter haben, finde ich auch gut. Das selbe Zeichen, aus zwei verschiedenen Materialien, um zu zeigen, wer das Schwert gefertigt hat. Das ist eine klasse Idee. Und niemand kommt mehr auf die Idee, Ellen weniger zahlen zu wollen, weil sie eine Frau ist. Jetzt müssen ihre Schwerter extra teuer bezahlt werde, weil sie etwas ganz besonders sind. Ich hoffe, dass Ellen jetzt glücklich bis an ihr Lebensende leben kann, weil sie sich alle ihre Wünsche erfüllen konnte. LG Beate |
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#33
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Den letzten Abschnitt habe ich fast ohne Unterbrechung durchgelesen. Es hat mich sehr gefreut, dass Ellen und Isaac noch zusammen gefunden haben. Besonders für den kleinen William ist das ein Segen. Denn in diesem Abschnitt wirkt Ellen wirklich sehr hart.
Von Guillaume bin ich in diesem Teil sehr enttäuscht. Da er ja als loyaler und königstreuer Ritter bekannt ist, enttäuscht mich sein Verhalten Ellen gegenüber maßlos. Denn er war nur auf seinen Vorteil bedacht und setzt das Leben einer schwangeren Frau ein, um sie als Köder zu benutzen. Von seinem Sohn William war er zunächst ziemlich enttäuscht und bezeichnete ihn hart als Krüppel. Ich glaube aber, dass er mit einem gewissen Stolz beobachtet hat, wie gut William mit Tieren umgehen kann. Wer weiß, vielleicht kann William diese besondere Gabe im Folgeband noch nutzen, um der verhassten Schmiedearbeit zu entgehen. Thibault hat sein Ende, meiner Meinung nach, verdient. So kann sicher auch Rose beruhigter schlafen. Das waren meine ersten Eindrücke und nun werde ich erstmal die Kommentare durchlesen, die ihr hier schon so fleißig geschrieben habt. |
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genau meine Meinung, Guillaume hat es nie Ernst gemeint mit Ellen. Sie war nur eine weitere Trophäe unter seinen weiblichen Eroberungen. Vielleicht hat ihn Ellen gerade als starke Frau gereizt, die meistene Frauen dieser Zeit standen sicherlich nicht auf eigenen Beinen ... aber er hatte nie die Absicht, sich zu ihr zu bekennen. Er hat sie ja auch nicht an den König weiter empfohlen, obwohl er Einfluß auf den König hatte ... man unterstützt eine Frau die man liebt. LG brenda_wolf |
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#35
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ich sehe Ellen immer noch als ambivalenten Charakter. Sicher, sie ist hart. Aber das Leben hat sie so gezeichnet. Sie mußte für alles kämpfen und wurde immer geringer geschäzt als ein Mann. Auch in der Liebe hatte sie es nicht leicht. Jocleyn wurde ermordert, Guillaume konnte nur ein Liebhaber aber nie mehr sein, da der Klassenunterschied das nicht zugelassen hätte und in Isaac hat sie erst einen ungeliebten Mann bekommen.
Aber andereseits kümmert sie sich um vieles, das nicht selbstverständlich ist. Sie gibt Jean und Rose, die keine Verwandten sind, ein Heim. Sie fördert Peter und Jean in der Schmiedekunst. Sie heiratet Isaac um ihren Nichten ein geregeltes Leben zu geben. Sie übernimmt den Job einer Ernährerin. Kein Wunder, dass sie hart geworden ist. Und sie darf sich keine Schwäche erlauben, da jede Schwäche als weibisch augelegt wir nach dem Motto: Seht ihr, der Job ist nix für Frauen... Ich denke, da kann man ihr ihre Härte schon etwas nachsehen, zumal sich trotz allem liebevoll um William gekümmert wird und er von jedem aus dem Haushalt etwas bekommt. Von Rose mütterliche Aufsicht, von Jean Kameradschaft und von Isaac Vaterliebe. Und von ihre eben Strenge. Das gehört zu einer Erziehung auch dazu |
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#36
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Das hast Du super geschrieben und es hat mich auch zum Nachdenken gebracht. Aus der Sicht habe ich das ganze nämlich noch gar nicht betrachtet und Du hast absolut Recht. Stimmt, wir halten Ellen für zu hart aber es ist eigentlich total bewunderswert, was sie als Frau alles geleistet hat und auch bestimmt noch leisten wird. |
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Auch wenn dieses Buch abgeschlossen und nicht jede(r) an den nächsten Bänden interessiert ist möchte ich anmerken, dass die Geschichte nicht völlig vorbei ist.
Max hat es hier schon gesagt und Katia hat es schon vor Wochen angedeutet: auf die beiden Punkte (Ellen-Guillaume, Ellen-William) wird noch einmal Bezug genommen und man bekommt Einblicke von der anderen Seite, die wir noch nicht kennen. Wer die Bücher nicht lesen mag kann ja trotzdem in den Leserunden-Threads vorbeischauen und da vielleicht noch etwas erfahren. |
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@Tiara: Da ich in meinem Job nur mit Männern zusammen arbeite und in meinem vorigen Job die einzige Frau bei 10 Männern war kann ich das etwas nachvollziehen. Natürlich ist das kein Vergleich mehr zu früher aber auch huete noch muß man manchmal ganz schön hart sein um sich zu behaupten.
Und ich finde, sie leistet zu der Familie den wesentlichen Beitrag nämlich das Geld für die Ernährung und Kleidung. Das sollte man nicht verachten. |
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Ellen hat viel Negatives erlebt in den Jahren seit sie von Zuhause weggehen musste, was sie natürlich geprägt hat. Alles, was man im Leben erlebt, beeinflusst, wie wir als Mensch sind. Die Erfahrungen die wir machen tragen dazu bei, unser Verhalten und unseren Charakter zu „formen“. Oft unterbewusst und ohne dass wir es selbst beeinflussen können. Sie übernimmt die Rolle bzw. die Aufgaben der „Versorgerin“ und reagiert dementsprechend. |
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#40
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Ich habe mich total für Ellen gefreut, als sie den Meistertitel verliehen bekam! Das war toll! Endlich hat sie die Anerkennung bekommen, die sie sich immer erhofft hatte. Außerdem geht der Sohn des Gildevorsitzenden bei ihr in die Lehre, was nochmal eine zusätzlich Würdigung und Ehre für Ihr Können ist.
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