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  #11  
Alt 04.07.2011, 12:16
Griselda
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Wie erwartet, ist Thibault noch mal aufgetaucht - und letztendlich hat er, nachdem er neuen Ärger verursacht hat, seine gerechte Strafe bekommen.
Guillaume hat sich als selbsüchtig entpuppt. Es ging ihm in erster Linie um seine Karriere am königlichen Hof. Ob da nicht doch auch Gefühle für Ellen waren, kann man schlecht herauslesen. Entsprechend seiner Zeit hat er Ellen sicherlich nicht als so wertvoll angesehen wie seine Karriere und sich selbst - denn sie ist ja "nur" eine Frau.
Dass Isaac und Ellen schließlich doch noch zueinander gefunden haben und nicht ihr Leben in gegenseitigen Schuldzuweisungen und Verbitterung verbringen, hat mir sehr gut gefallen. Sogar den erhofften Sohn bekommt Isaac nun.
Ellen scheint durch die harte Arbeit und das harte Leben, dass sie bisher geführt hat, auch selbst eher männliche Charakterzüge angenommen zu haben. Obwohl immer mal wieder auch ihre weiche Seite durchkommt und sie tief im inneren wohl doch nicht so hart ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Den verdienten Lohn für all ihre Mühe hat sie nun durch den Meistertitel und die damit verbundenen Aufträge bekommen. Sie hat erreicht, was sie wollte und kann nun zufrieden sein.
  #12  
Alt 04.07.2011, 12:47
Tiara
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Zitat:
Zitat von morgain66 Beitrag anzeigen
Nur finde ich, dass Ellen in manchen Situationen sehr hartherzig reagiert hat. Sie lässt nur ihre eigene Meinung zu und alle müssen sich nach ihr richten.
Gerade wie sie William ständig ihren Willen aufzwingen will, fand ich traurig. Ich hoffe, dass Isaak da auf sie einwirken kann, denn er scheint ja Verständnis für William zu haben. Man hat auch gemerkt, dass Isaak william wirklich liebt, wie seinen eigenen Sohn.
Ja, hier muß ich Dir recht geben. Das ist sogar Guillaume aufgefallen, daß Ellen sehr hart zu William ist.
Ich denke auch, daß Isaac Ellen soweit bringt, daß sie einsieht, daß William einfach nicht zum Schmied geboren ist. Vielleicht gefällt ja ihrem Sohn Henry das schmieden, wer weiß.
  #13  
Alt 04.07.2011, 13:14
Blume88
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Da ich die Folgebände noch nicht gelesen habe, kann ich mir bisher nur nach diesem Buch ein Bild über Guilliame bilden. Und das fällt leider nicht gut aus. Hab ihn bis zum Schluss eigentlich doch gemocht. Aber dass er Ellen nur als Köder benutzt, fand ich einfach nicht gut! Hat ihn für mich nun unsympatisch gemacht. Klar kann sich dieses Bild auch wieder durch die anderen Bücher ändern. Aber gerade eben mag ich ihn nicht mehr... ;-)

Ich fand es super, dass Thibault seine gerechte Strafe bekommen hat, auch wenn man sich über den Tod eines Menschen (selbst wenns nur im Buch ist) eigentlich nicht "freuen" sollte dürfen. Aber er hat so vielen anderen Menschen geschadet, da kann man einfach nicht anders als "Recht geschiehts ihm" zu denken...

Ich finde es immer noch sehr schade, dass Ellen zu William so hart ist. Klar will sie ihn auf die HÄrte des Lebens vorbereiten, aber irgendwie würd ich mehr Liebe wünschen. Aber vielleicht haben wir darüber auch dann einfach nichts gehört...
Was mich noch gewundert hat, ist, dass Rose fast eingeschüchtert ist, als sie nach mehr Geld für die Haushaltsführung fragt. Einerseits ist sie verärgert, dass sie mit so wenig auskommen muss, andererseits kann sie aber da auch nicht offen mit Ellen reden... Sie ist wohl grundsätzlich doch ziemlich herrisch!

Dass sie sich nicht von Isaac verabschiedet hat fand ich auch sehr schade. Sie hätte doch merken sollen, dass er nicht wegen der Schwertschmiederei eifersüchtig ist. Vor allem nicht, nachdem er sich doch auch schon für Ellen als Schmiedin eingesetzt hat!
  #14  
Alt 04.07.2011, 13:32
Rissa
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Den letzten Abschnitt fand ich einerseits sehr schön, andererseits aber auch sehr ernüchternd.
Isaac hat endlich gelernt, mit seinem Leben zurechtzukommen, er will wieder arbeiten und wird Schwertfeger, was im Betrieb einer Schwertschmiedin eine sinvolle Beschäftigung ist. So wird er wieder vollwertiges Mitglied des Betriebs. Und da er sich wieder vollwertig fühlt hegt er auch keinen Groll mehr Ellen gegenüber, was zu einer Annäherung und letztendlich zu einer Schwangerschaft führt.

Wir sehen hier nun auch eine völlig andere Seite von Guillaume. Er nutzt Ellen als Köder, um Thibault den Verrat nachweisen zu können, anscheinend hat er sie noch nicht einmal dem jungen König Henry empfohlen, er lehnt William bei ihrer ersten Begegnung ab, auch wenn er sich später mehr mit ihm beschäftigt. Es hat den Anschein, als wäre Ellen für ihn doch nicht mehr gewesen als ein paar Monate Spaß.

Nach Abschluss sind für mich viele Fragen beantwortet. Offen bleiben zwei: Wird Ellen William erlauben, einen anderen Beruf zu ergreifen oder muss er Schmied werden? Und wie viel bedeutet Ellen Guillaume wirklich?
Die erste Frage wird im zweiten Ban beantwortet werden, und ich denke doch, dass der dritte Band aus Sicht Guillaumes dann deutlich macht, wie er sich fühlt.
  #15  
Alt 04.07.2011, 13:33
morgain66
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Wie auch schon von euch gesagt wurde, bin ich sehr froh, dass Thibault seine gerechte Strafe bekommen hat.
Dass Guillaume Ellen nur benutzt hat, weil er Thibault in eine Falle locken wollte, spricht nicht gerade für ihn, denn Ellen war ja auch noch hochschwanger. Zu diesem Thema möchte ich aber nicht viel mehr sagen, da ich erst noch die beiden anderen Bände lesen möchte.

Als Guillaume das erste Mal auf seinen Sohn getroffen ist, war ich geschockt, als er ihn abfällig als Krüppel bezeichnet hat. Badouin war so viel netter zu dem Kleinen. Vielleicht ist er aber auch irgendwann sehr stolz auf ihn, da sie ja die Liebe zu den Falken miteinander verbindet. Das hat er bei seinen 2. Bsuch gemerkt und auch, dass William ein Händchen für Tiere hat.

Ich bin froh, dass Ellen letztendlich erkannt hat, an wessen Seite ihr Platz ist.

Als Rose das Geld und der Platz knapp wurden, wurde sie ganz schön resolut. Das hat mir gut gefallen. Auch wenn sie ziemlich lange gewartet hat, bis ihr der Kragen geplatzt ist.

Jean ist Geselle geworden. Er hatte so großes Glück auf Ellen getroffen zu sein. Sonst wäre wohl immer noch ein kleiner Hilfsarbeiter und würde von Turnier zu Turnier ziehen.

Ich kann euch nur Empfehlen: Lest den 2. Teil "Der silberne Falke". Ich habe ihn gestern angefangen und bin restlos begeistert. Es ist richtig klasse, einmal alles aus Sicht des kleinen William zu sehen. Und es ist genauso spannend und aufwühlend.
Es ist auch interessant zu lesen, was William über seine Mutter denkt.

LG Beate
  #16  
Alt 04.07.2011, 13:36
morgain66
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Ist mir gerade noch eingefallen: Im Buch wird Richard Löwenherz als plünderer und unterdrücker bezeichnet. Ich habe das aber ganz anders in Erinnerung. Kann da jemand etwas darüber sagen?

LG Beate
  #17  
Alt 04.07.2011, 14:09
blaustrom45
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mir ist auch aufgefallen, dass sich keiner so richtig traut, mit Ellen offen zu reden. Außer Jean,der sie ja schon lange kennt. Sogar Rose hält sich zirück, bis ihr der Kragen platzt. Das zeigt für mich schon, dass Ellen sehr herrisch regiert oder einfach kein Auge für die Gefühle ihrer Mitmenschen hat. Auch nicht bei ihrem Sohn, der ja ganz klar in Richtung Falkenzüchter tendiert. Mal sehen, ob eine weiche Seite hervortritt, jetzt, wo sie alles erreicht hat nund nicht mehr so hart um alles kämpfen muß. Ihre Schützlinge sind flügge und jetzt müßte sie ja Zeit haben, auf ihre eigene kleine Familie einzugehen
  #18  
Alt 04.07.2011, 14:09
brenda_wolf
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Der letzte Teil ist ungemein spannend. Leider bin ich noch nicht ganz durch mir fehlen noch ca 30 Seiten. Aber hier schon mal mein Leseeindruck.
Isaak lernt die Füße einzusetzen und fängt wieder in der Schmiede an. Und ... er begehrt Ellen, aber da er in der Hochzeitsnacht versprochen hatte, sie nicht anzurühren, wagt er keine Annäherung. Auch Ellen bleibt die positive Veränderung Isaaks nicht verborgen und sie beginnt langsam in ihn den Mann zu sehen und so ist sie gezwungen den ersten Schritt zu tun.

Ellen hat eine Fehlgeburt - die sie Issak verschweigt.

Eines Tages erscheint Boudouin von Bethune in der Schmiede - als Jungen hatte sie ihn einstmals gerettet - und gibt ein Schwert in Auftrag. Boudouin ist Ritter des jungen Königs und mit Guillaume befreundet. Dieser Besuch rührt alte Wunden auf. Schlimm für Ellen wird es als Guillaume zusammen mit Boudouin erscheint. Boudouin erkennt in den kleinen William Guillaume Sohn, dieser jedoch weist ihn jedoch grob zurecht. “Hör auf zu schwafeln.” Vaterfreude klingt anders.

Isaak sah Ellens sehnsüchtigen Blick mit den sie Guillaume ansah und er erkennt, dass er ihr noch immer was bedeutet. Jean spricht ein ernstes Wort mit Ellen. Er sagt, sie soll sich Guillaume aus den Kopf schlagen. Er macht ihr klar, dass Guillaume sie damals nicht dem König empfohlen hatte, obwohl er es hätte tun können. Sie soll nicht vergessen wer er ist. Ellen sei für ihn nur eine Eroberung unter vielen .Und damit spricht er mir wirklich aus der Seele.

Und natürlich taucht auch Thibault wieder auf. Auch er ist noch immer scharf aus Ellen und er will unbedingt ein Schwert von ihr. So schickt er Adam d’Yqueboeuf zu Ellen angeblich ein Schwert für den König in Auftrag zu geben. Es soll mit Edelsteinen besetzt werden, eben eines Königs würdig und es soll in kürzester Zeit fertiggestellt werden. Ellen gibt dem Schwert den Namen ‘Runedur’.

Ellen überbringt das Schwert dem jungen König selbst, der es begeistert annimmt, obwohl er mit Sicherheit keinen Boten mit dem Auftrag für ein neues Schwert ausgeschickt hatte - doch das verschweigt er Ellen.

Ellen ist noch wochenlang in Hochstimmung, weil sie glaubt das Guillaume sie beim König empfohlen hatte. Sie schenkt William ihr Messer und hofft, ihm mit dieser Geste für die Schmiedekunst interessieren zu können.

Nachdem Guillaume mit einem Falken bei Ellen auftaucht, ahne ich welchen Weg William später einschlagen wird.

Jean wird in den Gesellenstand erhoben und Ellen wird endlich als Meisterin anerkannt. Und schließlich wird sie wieder schwanger.

Der Rest folgt.
  #19  
Alt 04.07.2011, 14:14
Tiara
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Zitat:
Zitat von Blume88 Beitrag anzeigen
Ich finde es immer noch sehr schade, dass Ellen zu William so hart ist. Klar will sie ihn auf die HÄrte des Lebens vorbereiten, aber irgendwie würd ich mehr Liebe wünschen.
William ist ja noch klein und muß auch noch nicht unbedingt auf die Härte des Lebens gedrillt werden. Ellen ist einfach durch ihren Männerberuf in meinen Augen so hart geworden.
Selbst Guillaume hat zurückgedacht, wie er von seiner Mutter und den Kindermädchen verhätschelt wurde.
Und ich würde sagen aus Guillaume ist trotzdem ein "gestandener" Mann geworden und ist wirklich nicht verweichlicht.
  #20  
Alt 04.07.2011, 14:16
Tiara
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Zitat:
Zitat von blaustrom45 Beitrag anzeigen
Mal sehen, ob eine weiche Seite hervortritt, jetzt, wo sie alles erreicht hat nund nicht mehr so hart um alles kämpfen muß. Ihre Schützlinge sind flügge und jetzt müßte sie ja Zeit haben, auf ihre eigene kleine Familie einzugehen
Das würde ich mir auch sehr wünschen.
Aber ich kann es mir fast nicht vorstellen. Sie hat ihren kleinen Henry ja auch gleich wieder in die Obhut von Rose gegeben, damit sie endlich wieder schmieden kann.
 

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