|
#31
|
|||
|
|||
|
Ich habe den fünften Teil fast in einem Zug durchgelesen. Die Handlung fand ich wieder sehr spannend. Der Inhalt ist ja bereits ausführlich beschrieben worden. Deshalb gebe ich ihn hier nicht wieder, sondern schreibe nur kurz etwas dazu, wie einige Szenen auf mich gewirkt haben.
Beim Lesen der Szene mit dem Starstecher war (und bin) ich auch äußerst froh in der heutigen Zeit zu leben. Schade, dass der Erfolg für Osomond nicht lange angehalten hat. Aber so konnte er seine Familie sehen. Ich hätte ihm allerdings von ganzem Herzen gegönnt, wenn ihm sein Sehvermögen bis zu seinem Tode erhalten geblieben wäre. Aber das Leben ist ja leider kein Wunschkonzert ![]() Ellen ist manchmal ziemlich hart zu dem kleinen William. Ich denke aber schon, dass sie ihn trotzdem von Herzen liebt. Sie verhätschelt ihn nicht, damit er sich bereits in jungen Jahren darauf einstellt, dass ihm im Leben nichts geschenkt wird. Ellen weiß ja aus eigener Erfahrung, dass sie als Frau einiges mehr leisten muss als ein Mann und William wird es, aufgrund seiner Behinderung, sicher nicht besser gehen. Ich finde es auch gut, dass Ellen Simon klar gesagt hat, dass sie seinen Antrag nicht annehmen kann. Das ist ehrlich und ich bin auch der Meinung, dass sie sich dadurch nicht für etwas besseres hält. Sie hat lange für ihren Traumberuf gearbeitet. Warum sollte sie ihn also aufgeben, wenn sie den Mann, also Simon, nicht mal liebt? Für Jean und Rose freue ich mich auch. Schön, dass die beiden zueinander gefunden und zwei gesunde junge Knaben bekommen haben. Nach ihren negativen Erfahrungen gönne ich Rose das Liebesglück von Herzen. Schade, dass Ellens Schwester sterben musste. Dass Isaac seine Hande verliert ist natürlich ein schwerer Schicksalsschlag. Ich bin wirklich gespannt wie es mit Ellen und ihm weitergeht. Denn eine Liebesheirat haben die beiden ja nun wirklich nicht geschlossen. Zum Ende des Abschnitts sah es aber wenigstens so aus, als ob Isaac neuen Lebensmut fasst. Vielleicht raufen sich Ellen und Isaac ja doch noch zusammen. |
|
#32
|
|||
|
|||
|
@starone
Ich glaube nicht, dass Ellen denkt Simon, ein Gerber, wäre unter ihrem Niveau. Sie liebt ihn einfach nicht und sieht "nur" einen Freund in ihm. Vor der Mutter ekelt sie sich halt, was ich gut verstehen kann. Sie hat ja ganz stark nach Urin gestunken. Wenn jemand im Bus neben mir sitzt und stinkt muss ich auch gegen die Übelkeit ankämpfen. So jemanden mag ich dann auch nicht umamrmen. Das hat aber nichts damit zu tun, dass sie einen Gerber unter ihrer Würde findet. Es mag ja sein, dass Simons Mutter eine sehr nette Frau ist und Ellen tut es ja auch leid, dass sie nicht anders kann, als zurückzuweichen. Ich wollte noch was schreiben, habs aber vergessen. Das muss das Alter oder die Hitze sein. Vielleicht fällt es mir ja wieder ein.LG Beate |
|
#33
|
|||
|
|||
|
Ellens Verhalten gegenüber Simon kann man glaube ich unterschiedlich interpretieren. Vom ihrem Wesen her traue ich ihr eigentlich nicht zu ein Gerber als unter ihrem Niveau zu betrachten. Aber Gerber waren auch die am wenigsten angesehenen Handwerker. Mit dem Geschwistern fand ich sehr schön.
|
|
#34
|
|||
|
|||
|
Zum Starstechen wollte ich auch noch was sagen:
Klar, es ist gruselig, aber auch irgendwie faszinierend, dass man die Krankheit schon im 12.Jahrhundert behandeln konnte. Ob man das Angebot annehmen würde, ist noch mal was ganz anderes. |
|
#35
|
|||
|
|||
|
Das finde ich auch, das das faszinierend ist, dass es schon zu dieser Zeit die Möglichkeit gab seinen Star behandeln zu lassen. Auch wenn es sich für uns sehr grausam anhört, so kannten die Menschen es damals nicht anders. Jede Operation war damals grausam. Auch wenn der Erfolg nicht auf Dauer war, so war es doch zumindest für die Betroffenen ein großes Glück, wenigstens für einige Monate wieder sehen zu können.
|
|
#36
|
|||
|
|||
|
Zitat:
das denke ich leider immer noch ,besonders nachdem ich die Seite 441 gelesen habe! Einmal die Gerberei seines Vater zu übernehmen und Söhne zu zeugen wie sein Vater...usw. Da hält Ellen sich schon für etwas besseres, meiner Meinung nach und das gibt sie ihrem jüngeren Bruder auch klar zu verstehen..Seite 442. Was die unangenehmen Gerüche angeht, glaube ich ohnehin...da durfte man nicht zimperlich sein..in Ellens Welt...oder was meinst du? LG...starone... |
|
#37
|
|||
|
|||
|
Soweit ich weiß wurde es sogar schon in der Antike so gemacht. Doch meist ist entweder die Linse wieder hochgestiegen und das Auge war wieder getrübt, oder es gab eben Entzündungen, die zur völligen Erblindung oder sogar zum Tode geführt haben. Die Starstecher hatten schon allen Grund, sich dann bald davonzumachen...
Dass Ellen Simons Heiratsantrag ablehnt kann ich verstehen, will sie doch einfach mehr als eine Gerbersfrau sein, ein Beruf, der sie extrem ekelt und abstößt. Sie hat schon zu viel erreicht, um nun so tief zu sinken. Aber dass sie Simon nach dem abgelehnten Heiratsantrag noch nicht einmal in die Augen schauen will finde ich da doch sehr extrem, waren sie doch in der Kindheit die besten Freunde und haben sie sich auch nach Ellens Rückkehr ganz gut verstanden... |
|
#38
|
|||
|
|||
|
Zitat:
besser eine Hoffnung als gar keine, denke ich mir, werden sich die meisten Leute gedacht haben, außerdem war es damals schon eine Frage des Geldes...ob man überhaupt dazu in der Lage war ..es sich hat leisten können. Ellen hat da auch schwer ihre Geschwister angehen müssen, aber sie hat wie schon oft...auch das Glück ..auf ihrer Seite gehabt. LG..starone... |
|
#39
|
|||
|
|||
|
Hab mir Seite 441/442 nochmal durchgelesen. Und ich entnehme der Szene, dass Ellen durchaus Simon mag, egal welche Arbeit er macht - aber er ist weder ihre Liebe, noch ist es ihre Welt. Ich vermute Simon hat es schon geahnt.
|
|
#40
|
|||
|
|||
|
Ich habe die beiden Seiten auch gerade nochmal gelesen. Bei mir kommt sie genauso an, wie bei dir. Ich glaube auch, dass Simon schon geahnt hat, dass er einen Korb bekommt. Nur schade, dass die Freundschaft der beiden so endet. Denn danach scheint es ja keinen weiteren Kontakt zu geben, da entweder Jean oder Leofric in der Gerberei das benötigte Leder besorgen.
|